Dürfen Kranke autofahren?
Herzfehler, Diabetes, Epilepsie: Für Menschen mit schweren oder chronischen Krankheiten ist der Führerschein keine Selbstverständlichkeit. Wer richtig mit seiner Krankheit umgeht, muss sich jedoch um seine Fahrerlaubnis keine Sorgen machen. Drei Betroffene: Mit leichten Kopfschmerzen stieg ein heute 23jähriger Münsteraner in sein Auto. Der damals 20jährige war erst kurz unterwegs, dann musste er anhalten, weil ihm schwindelig wurde. Er schnappte frische Luft, fühlte sich besser und fuhr weiter. Kurz darauf verlor der junge Mann das Bewusstsein. Sein … Den ganzen Artikel lesen »
Steuer-Identifikationsnummer
Die Steuer-Identifikationsnummer (IdNr) ist eine bundeseinheitliche und dauerhafte Identifikationsnummer von in Deutschland gemeldeten Bürgern für Steuerzwecke. Auch in den anderen Ländern Europas wird die TIN (Tax Identification Number) eingeführt. Rechtsgrundlage hierzu ist die Zinsrichtlinie, die in Deutschland mit der Zinsinformationsverordnung (ZIV) umgesetzt wurde. Einführung der Steuer-Identifikationsnummer Die neue Steuer-Identifikationsnummer wurde zum 1. Juli 2007 eingeführt und gilt lebenslang. Sie ersetzt für natürliche Personen die bisherige Steuernummer und eTIN (electronic Taxpayer Identification Number bzw. elektronische Transfer-Identifikations-Nummer ist eine von … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Abstandsüberwachung mittels Video-Brückenmessverfahren
Messtechnik (Einsatz): Video (stationäres Brückenmessverfahren oder Nachfahren) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Auswertefehler > falsche Messwerte Vordermann ist eingeschert > Vorwurf unter Umständen ungültig Vordermann hat gebremst > Vorwurf unter Umständen ungültig Beobachtungsstrecke zu kurz > Messung unter Umständen ungültig veraltete Auswertetechnik > ungenaue Messwerte Nachfahren: siehe Geschwindigkeit > falsche Messwerte Zugelassene Messanlagen (typisch): - VAMA (Video-Abstands-Mess-Anlage) - VKS (Verkehrs-Kontroll-System) Messungen mittels Video-Brückenmessverfahren: Bei dieser Überwachungsmethode werden auf einer Autobahnbrücke zwei Videokameras installiert, um einerseits die Fernstrecke bis 300 Meter und andererseits den unmittelbaren Nahbereich überwachen zu können. Unter der Brücke wird noch ein Blitzgerät aufgestellt, um die Fahreridentifizierung zu ermöglichen. Der Messbereich beginnt 90 m und endet 40 m vor der Brücke. Dort sind die Fahrbahnmarkierungen sichtbar angebracht. Bei der VKS-Methode werden zusätzlich feste Markierungspunkte für die Ermittlung der Perspektive am PC angebracht. Die Auswertung der Videoaufnahmen erfolgt im Labor. Für 3 Fahrzeugpositionen (VAMA), (1) zweites Fahrzeug mit Vorderrad vor … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen durch Nachfahren
Messtechnik (Einsatz): Video (Nachfahren) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte Tacho ungenau im Polizeiwagen > falsche Messwerte neue Reifen mit anderer Größe > falsche Messwerte falsche Messbezugspunkte > falsche Messwerte Verfolgungsabstand nicht gleichmäßig > falsche Messwerte Auswertefehler am Bildschirm > falsche Messwerte Messstrecke zu kurz > Messung unter Umständen ungültig Zugelassene Messanlagen (typisch): Police Pilot PDRS-1245 und PD 2601 S, ProViDa 2626 und 2000, Typ 468, Vidista VDM-R, Minispeed 2000, VASCAR 5000 D und VKS 1.0 sowie die Videostoppuhren des Typs VSTP, VT 11, CG-P50E und VCE 266 AF Messungen durch … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen mit Induktionsschleifen
Messtechnik (Einsatz): Induktionsschleifen (stationäre Messkästen) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte Testmessungen versäumt > falsche Messwertanzeige weitere Fahrzeuge im Messbereich > Messung ungültig Zugelassene Messanlagen (typisch): esomat 2000 lnduktionsschleifenmessungen: Das Messprinzip der Induktionsschleifen-Messanlage beruht auf der Ermittlung der Zeit, die ein Fahrzeug benötigt, um 3 hintereinander im Abstand von 6 m liegende Induktionsschleifen zu durchfahren. Während der Durchfahrt der Fahrzeuge wird das vorhandene elektromagnetische Feld über den Induktionsschleifen gestört. Die digitalisierten Signalverläufe von den Messschleifen, als Diagramm der Induktivität in Abhängigkeit von der Zeit, … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen mit Koaxialkabel (Starenkasten)
Messtechnik (Einsatz): Koaxialkabel (stationäre ‘Starenkästen’) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte Kabelschleifen nicht geprüft > falsche Messwerte Testmessungen versäumt > falsche Messwertanzeige Annullierungsrate zu hoch > Messanlage defekt unrealistische Geschwindigkeitsanzeigen > Messanlage defekt Kabelabstand verringert > falsche Messwerte Abnutzung der Kabelschleifen > falsche Messwerte Druckwellen bei Bremsen oder Lkw > falsche Messwerte Gegenstände auf Messschleifen > falsche Messwerte Zugelassene Messanlagen (typisch): Truvelo M4², Traffipax Traffiphot S (Robot), V-Controll II (AD Elektronik) Koaxialkabelmessungen: Piezokabel-Messgeräte werden oft als ‚Starenkästen‘ bezeichnet, da das am Straßenrand auf einem Mast montierte Gehäuse, das den Messrechner und die Fotoanlage beherbergt, einem Vogelhäuschen ähnelt. Die Messdaten werden dabei aus Piezosensorkabeln gewonnen. Diese Kabelschleifen sind in der Fahrbahn eingelassen. Je nach Geräteart werden sie als Doppelschleifen oder drei einzelne Kabel im gleichen Abstand hintereinander angeordnet. Das Messprinzip stützt sich auf die unter Fahrzeuggewicht entstandene Veränderung der elektrischen Spannung bei Piezokabeln. Überfährt ein Fahrzeug diese Koaxialkabel, so registrieren die Sensoren … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen mit Infrarot (IR)
Messtechnik (Einsatz): Infrarot (IR) (Stativ- oder Handbetrieb) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte mehrere Fahrzeuge im Messbereich > Messung ungültig Zugelassene Messanlagen (typisch): Leica XV 2 Infrarotmessungen (IR): Bei diesem Messverfahren wird die Veränderung des Abstandes vom Gerät zum Messobjekt gemessen und registriert. Die Infrarotstrahlen werden mit 50 mrad ‚entzerrt‘ ausgesendet. Dadurch wird eine Fläche von rund 2,5 m Breite und 2,0 m Höhe in einer Messentfernung von etwa 40 bis 50 m gleichmäßig bestrahlt. Dort findet die eigentliche Messung statt, deren Dauer bis zu 1 Sekunde beträgt. Nach der erkannten Einfahrt eines Fahrzeugs in den Messbereich werden zwischen 15 und 150 Infrarotimpulse ausgesendet, am gemessenen Fahrzeug reflektiert, durch einen Empfangssensor am Gerät registriert und deren Laufzeiten gemessen. Die halbierte Laufzeit der einzelnen Impulse, multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit, ergibt die Entfernung zum Messobjekt. Aus der Veränderung der … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen mit Laser
Messtechnik (Einsatz): Laser (Stativ- oder Handbetrieb) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte Testmessungen versäumt > Messgerät verstellt Messungen im Fahrzeugpulk > Messung unter Umständen ungültig Dejustierte Zieloptik > Messung ungültig Stufenprofilmessung > falsche Messwerte Messdurchführung vorschriftswidrig > falsche Protokolleinträge Zugelassene Messanlagen (typisch): Laser Patrol (Jenoptik), Laveg (Jenoptik), (Marksman) LTI 20.20 TS/KM (PER Electronic), LR90-235/P (Riegl), FG21-P (Riegl), TraffiPatrol (Robot), Ultra Lyte 100 (Tele-Traffic). Lasermessungen: Bei diesem Messverfahren werden mehrere, für das menschliche Auge unsichtbare Lichtimpulse ausgestrahlt, am Messobjekt reflektiert und auf dem Rückweg von der Empfangsoptik des Lasermessgerätes detektiert. Einen Lasermessimpuls kann man sich bildlich wie einen rund 5 Meter langen Lichtbalken vorstellen. Eine durchschnittliche Messung dauert etwa 0,3 – 0,5 Sekunden. In dieser Zeit werden ca. 40 bis 75 Impulse ausgestrahlt. Die Laserstrahlen werden mit 3 mrad gebündelt, so dass die Messkeule in 300 m Entfernung einen Radius von etwa 90 cm aufweist. Gemessen … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen mit Lichtschranken
Messtechnik (Einsatz): Lichtschranken (Stativ) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte Testmessungen versäumt > falsche Messwertanzeige Anlage horizontal schräg aufgestellt > falsche Messwerte Abtastfehler > falsche Messwerte mehrere Fahrzeuge nebeneinander > Messung unter Umständen ungültig Zugelassene Messanlagen (typisch): Eso μP80 Eso LS 4.0 Eso Einseitenmessgerät (neue Version) Lichtschrankenmessungen: Lichtschranken arbeiten nach dem Zeit/Weg-Messprinzip. Die Messanlagen Eso μP80 und LS 4.0 bestehen aus einem dreiteiligen, röhrenförmigen Lichtwerfer und einem analog gebauten Lichtempfänger, die am rechten und linken Straßenrand aufgestellt werden. Das Einseitenmessgerät besteht aus vierteiligen Lichtsensoren, ein Lichtempfänger ist nicht nötig. Eine getrennte Fotoanlage übernimmt die Registrierung der Fahrzeuge. Bei der Durchfahrt eines Fahrzeugs werden die Lichtstrahlen abgedeckt und, nach der Ausfahrt aus dem Messbereich, wieder freigegeben. Gemessen wird die Durchfahrtszeit zwischen den Lichtstrahlen. Messarten: Mit Lichtschranken kann sowohl der ankommende wie auch der abfließende Verkehr gemessen und, dank zweier Fotoanlagen, gleichzeitig fotografisch registriert werden. Die Fahrtrichtung wird automatisch … Den ganzen Artikel lesen »
Fehlerquellen bei Geschwindigkeitsmessungen mit Radar
Messtechnik (Einsatz): Radar (Stativbetrieb oder Fahrzeugeinbau, auch während der Fahrt) mögliche (typische) Fehlerquellen: > Folge: Eichung abgelaufen > falsche Messwerte Testmessungen versäumt > falsche Messwertanzeige Reflexionen > Messung ungültig Fotoposition außer Messbereich > Messung ungültig Messwinkel falsch eingestellt > falsche Messwerte Messungen in Kurven > falsche Messwerte Doppelmessung > doppelter Messwert weitere Fahrzeuge im Messbereich > Messung ungültig dicht am Radar gefahren > falsche Messwerte Radarempfindlichkeit ‚fern‘ eingestellt > falsche Messwerte Zugelassene Messanlagen (typisch): Multanova 6F und Traffipax speedophot Radarmessungen: Grundlage der Radarmesstechnik bildet der durch Christian Doppler im 19. Jahrhundert entdeckte Effekt der Frequenzänderung von elektromagnetischer Hochfrequenzstrahlung im Gigahertz-Bereich Trifft die Radarstrahlung auf ein fahrendes Fahrzeug, so wird sie reflektiert und durch die Empfangsantenne detektiert. Bewegt sich das Fahrzeug auf die Messanlage zu, so erhöht sich die Frequenz der reflektierten Radarstrahlung. Bei Messung des abfließenden Verkehrs nimmt sie ab. Aus der Höhe der Frequenzveränderung errechnet das Messgerät die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung. Messarten: Mit Radarmessgeräten wird in … Den ganzen Artikel lesen »